Für was sind Hörner eigentlich gut?

Diese und noch mehr Fragen wurden beantwortet bei unserem außergewöhnlichen Ausflug am letzten Wochenende zur NABU-Tour mit Annelie Falk bei den PackTierTouren im Hegau. Eine kleine Gruppe von Menschen und 6 Ziegen-Böcke (natürlich kastriert, also sogenannte Hammel) machten sich bei herrlichem Herbstwetter auf den Weg, um nach ca. 3 Stunden über Wiesenwege und an Feldern entlang wieder als bunte Truppe in den heimatlichen Hof in Uttenhofen bei Tengen einzulaufen.

Was ist das besondere am Ziegentrekking? Wenn den Tieren ein kleiner Miniatursattel aus gekreuzten Holzträgern, gepolstert mit Filz und wetterfester Faser und mit Brust- und Hintergurt ausgestattet, aufgelegt wird, scheinen sie nicht wie beladen oder belastet oder als würde man ihnen eben das Gepäck zumuten. Eigentlich hatte ich den Eindruck, dass sie diese Last mit größtem Vergnügen übernehmen und sich vielmehr ausgezeichnet fühlen durch die Verantwortung, die ihnen dadurch auferlegt wird. Wie übermütige Kinder blieben sie mal zurück bei den Resten vom gehäckselten Mais oder naschten hier und dort vom Fallobst oder an den Beeren der Hecken. Ba-last ist eben doch machmal keine Last…

Ziegen sind Helden des Alltags, mit Humor und einer Mischung aus Komik und angewandter Weisheit.

Und die Hörner… Na ja, manchmal kracht’s schon, aber eigentlich sind sie ja nur Wärme-Ableiter, wenn es mal zu heiß wird.

Mehr als liebenswert.

 

 

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