Mit Tieren – UNTERWEGS- sein

Einen großen Teil der täglichen Aufgaben verbringe ich zusammen mit und in der Umsetzung der Versorgung für die hier am Hof lebenden Tiere.

Es sind dies die drei eigenen Pferde, die beiden Einstell-Pferde, die drei Ziegen-Buben und die Katze.

Es ist nicht nur so, dass der Tag früh beginnt, er endet meistens auch spät. (Im Beitrag über die Sommerzeit wurde das ja in einer anderen Hinsicht schon thematisiert!). Mit der Zeit hat sich für jede Phase des Jahres ein bestimmter Rhythmus eingestellt, der nach den drei Jahren des Sich-Einrichtens beim Engelwirth sogar schon in einer Art jahreszeitlicher Abfolge wiederkehrt.

Im späten Frühjahr oder frühen Sommer – das wechselt ja ständig – sind die Tage noch mild und frei von Plagegeistern wie Bremsen, Gelsen, Zecken oder Hornissen. So können die Pferde auch tagsüber Weidegang genießen und verbringen die Nacht meist im überdachten Liegebereich.

Auch mit den Ziegen sind gerade jetzt, im frischen Grün des Waldes, schöne und ausgedehnte Wanderungen möglich. Zusammen mit Besuchern macht dies besonderen Spaß! Das Zusammensein mit den Ziegen unterhalb der nahegelegenen Kapelle St. Georg am Voggenberg in mitten der Blumen der herrlichen Magerwiesen ist wirklich ein Vergnügen.

Auch die Arbeit mit den Pferden passt sich den jahreszeitlichen Bedingungen und dem jeweiligen Entwicklungsstand an. Senior Liberty hat genug mit dem beschwerlichen Fellwechsel zu tun, mit Destinta, der Lustiano-Stute im besten Alter, wechseln sich Ausritte, Dressurarbeit und Arbeit an der Hand am Viereck ab. Und mit Funda, der nun 4-jährigen Menorquin-Stute, beginnt gerade das Vergnügen: leichte und spielerische Aufgaben am Platz, im Auslauf unter den anderen Pferden und im schönen und abwechslungsreichen Wald-Gelände sind ideal, um diese junge Dame in ihrer Entwicklung zu beobachten und zu fördern.

Klimawandel und die Kapriolen der Athmospäre und Wetterphänomene lassen das Leben auf einem landwirtschaftlichen Kleinbetrieb in der Südoststeiermark nicht immer leicht erscheinen. Zu sehr sind wir menschlichen und tierischen Bewohner und -mitglieder dieser bunt gemischten und doch liebevoll betreuten Gemeinschaft mit unserem Umfeld verwoben. Und dennoch findet sich nach jedem abenteuerlichen Tag mit den unterschiedlichsten Erfahrungen unserer „Familien“-Mitglieder der Friede ein. Und diesen wunderbaren Traum nehmen wir mit in den nächsten Tag. Und der steckt sicher wieder voller neuer Abenteuer.

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